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Eine Erzählung von Gunther Geltinger, szenische Lesung von Hermann Mueller, präsentiert vom Theater der Keller

Gunther Geltinger, Träger des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums der Stadt Köln, ging einen langen Weg, bis er an den Rhein kam. In Köln entstand sein Debütroman „Mensch Engel“ (2008), einer der radikalsten Bekenntnisromane der letzten Jahre. Für die Anthologie „Eigentlich Heimat – Nordrhein-Westfalen literarisch“ schrieb er die Erzählung „Brücke für R.“, in der sich ein Mensch von der Mülheimer Brücke in den Tod stürzt. Die szenische Lesung spürt der Frage des Textes nach, wie man das Verschwinden eines Menschen in Worte und Bilder bannt: Ortsbegehung, Erinnerung und Imagination. Es lesen Melanie Kretschmann und Uta Gärtel.

Szenerie: Hermann Mueller

Anschließend: Gespräch mit dem Autor Gunther Geltinger und Hermann Mueller

Gunther Geltinger lebt und arbeitet in Köln. Die Stadt taucht immer wieder in seinen Romanen auf, und in seiner Erzählung „Brücke für R.“ wird ein Ort zum Denkmal. Oft sind es die unspektakulären Orte, die sich in eine Biographie einschreiben.
Wann wird eine Landschaft zum Schauplatz, und wie erzählt man Köln? Ein Gespräch über Orte und Unorte in der Literatur.

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