“Die Kinder des Sisyfos” und ihre Erben

Der Schriftsteller Erasmus Schöfer im Gespräch mit der Literaturkritikerin Angela Gutzeit

Wo? Kunst- und Kultursalon Freiraum

Wann? 19.00 Uhr

Die Literatur von Erasmus Schöfer verbindet sich aufs engste mit gesellschaftlichem Engagement und politisch-kritischem Denken. In seinem gewaltigen Romanzyklus „Die Kinder des Sisyfos“ hat der Kölner Schriftsteller die Zeit der westdeutschen Linken von den 68ern bis zur Wiedervereinigung 1989 in einem lebendigen Erzählstil und mit großer Sprachkraft festgehalten. Im Dittrich Verlag ist gerade die vierbändige Ausgabe um einen Kommentarband ergänzt worden.

Der heute 87jährige Schöfer hat in seinen Romanen wie Hörspielen und Essays immer wieder die sozial Deklassierten zum Thema gemacht und sich für die Demokratisierung der deutschen Gesellschaft eingesetzt. Im Mittelpunkt steht eine westdeutsche Linke, die viel veränderte und doch immer wieder an ihren Zielen und Utopien scheiterte. Ein Gespräch über Schöfers Romanprojekt und über linkes Engagement heute. Wo zeigt es sich und wie glaubwürdig ist es heute? Was hat die Linke Populismus und Rechtsextremismus entgegenzusetzen? Was kann engagierte Literatur in diesem Kontext leisten? 

verein.freiraum-salon.de

 

Kunst- und Kultursalon Freiraum
Gottesweg 116a
50939 Köln

Haltestelle: Sülzburgstraße, Linie 18, Buslinie 131

 

 

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