“Ich bin glücklich, das hätte ich noch sagen sollen”

Die Lebensgeschichte der Judith Kerr

Wo? artothek – Raum für junge Kunst

Wann? 16.00 Uhr / 17.00 Uhr

Judith Kerr wird am 14. Juni 1923 als Tochter des bekannten Theaterkritikers Alfred Kerr und der Komponistin Julia Weismann in Berlin geboren. Die Kerrs genießen hohes Ansehen, bis der erklärte Hitler-Gegner gewarnt wird und im Februar 1933 über Nacht Berlin verlässt. Seine Familie folgt ihm zwei Wochen später. Nach Küsnacht und Paris endet ihre Flucht in London, wo Judith Kerr heute noch lebt. In Deutschland ist Judith Kerr bekannt druch den Roman “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl” (1971). Zum ersten Mal wird aus der Perspektive eines neunjährigen Kindes über die Flucht einer jüdischen Familie aus Nazi-Deutschland geschrieben. Das Buch wird Schullektüre. Zu ihrem 90. Geburtstag hat Judith Kerr ihre Autobiographie verfasst.

Ein Blick in Judith Kerrs reiches Leben mit Bild- und Tondokumenten und einer Lesung aus der Autobiographie “Geschöpfe. Mein Leben und Werk”. Es liest die Kölner Autorin und Moderatorin Ute Wegmann, die das Werk übersetzt hat.

Für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene.

museenkoeln.de/artothek

 

artothek – Raum für junge Kunst
Am Hof 50
50667 Köln

Haltestelle: Dom/Hauptbahnhof, Linien 5, 16 und 18; S-Bahnlinien S6, S11, S12 und S19

 

 

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“Ich bin glücklich, das hätte ich noch sagen sollen”
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